Herr Dr. Mittermayr hat sich mit seiner Arbeit aus dem Kreis der eingereichten Studien und Publikationen zur Anwendung der extrakoporalen Stosswellentherapie behaupten können. Er erhielt den Preis für seine herausragende Arbeit über die Anwendung der extrakorporalen Stosswellentherapie an der geschädigten Haut, insbesondere an abgestorbenen Hautarealen (wie z.B. bei Verbrennungen). Er konnte darin nachweisen, dass die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie unabhängig vom Zeitpunkt der Applikation die Durchblutung und die Gefäßneubildung signifikant verbessert. Mit dieser Arbeit wurde ein weiterer Schritt getan um zu beweisen, dass Stosswellen geeignet sein werden, Verbrennungswunden, Hautnekrosen und durchblutungsgestörtes Gewebe, auch beim Herzinfarkt denkbar, behandeln zu können.
Titel der Arbeit: EXTRACORPOREAL SHOCK WAVE THERAPY (ESWT) MINIMIZES ISCHEMIC TISSUE NECROSIS IRRESPECTIVE OF APPLICATION TIME AND PROMOTES TISSUE REVASCULARIZATION BY STIMULATING ANGIOGENESIS.
Die Deutschsprachige Internationale Gesellschaft für Extrakorporale Stosswellentherapie zeigt einmal mehr, dass sie durch die Verleihung des DIGEST-Preises die Forschung und Entwicklung der Stosswellentherapie nicht nur in der Orthopädie und Unfallchirurgie unterstützt und fordert, sondern auch in der plastischen Chirurgie und Dermatologie.
Die eingereichten Arbeiten zum DIGEST-Preis werden auf dem diesjährigen Kongress der internationalen Stosswellengesellschaft (ISMST) in Kiel vom 8. – 10. Juni präsentiert (www.shockwavetherapy.org , www.digest-ev.de ).